Jazzkurs

Saxophon Jazzkurs
für Fortgeschrittene






Zusammenfassung der Lernziele nach 13 Unterrichtswochen:
– Basics: Tonübungen, Tonkontrolle, Verbesserung der Intonation in den Randlagen des Instruments
– ihr lernt die Jazzphrasierung (ternäre Achtel-Phrasierung); Rhythmus und Timingübungen
– ihr spielt und improvisiert über wichtige und geläufige Liedformen (Blues in F, Blues in Bb; Blues in C Moll)
– Musiktheorie: Harmonielehre, Dreiklänge, Vierklänge, Akkorde (Major-, Moll-, Dominantseptakkord), Liedformen (Blues, Mollblues), Tonleitern (Bluestonleiter, Pentatonik, Kirchentonleitern), Funktionsharmonik (II V I Verbindungen), Kirchentonleitern, Formenlehre
– Repertoire: ihr lernt insgesamt 6 Lieder, plus 13 Improvisationsübungen






Der 13-wöchige Saxophon Jazzkurs richtet sich an Saxophonisten mit 1-2 Jahren Spielerfahrung. Dabei handelt es sich lediglich um einen Richtwert, denn entscheidender ist, dass jeder Kursteilnehmer die instrumentaltechnischen Voraussetzungen für den Kurs erfüllt.
Nur so könnt Ihr am optimal von dem Kurs profitieren und Euer Spiel individuell verbessern.
Weiter unten könnt Ihr die Voraussetzungen nochmal nachlesen.

Der Kurs ist ideal für Saxophonisten, die bereits an dem Saxophonkurs 2 für Fortgeschrittene teilgenommen haben und die spielpraktischen Inhalte (Tonleitern, Dreiklänge, Lieder) aus dem Fortgeschrittenenkurs sicher und souverän auf dem Saxophon umsetzen können.

In den 13 Videoeinheiten möchte ich Euch einen soliden Einstieg in den Bereich Jazz und vor allem Improvisation ermöglichen und Euer bisheriges Wissen vertiefen, erweitern und systematisch Euer Saxophonspiel und Wissen in den Bereichen Improvisation, Harmonielehre/Funktionsharmonik, Sound, Technik, Timing, Ausdruck, Sologestaltung, Musiktheorie, verbessern.

Der Kurs verläuft insgesamt über 13 Unterrichtswochen und beginnt am 1. Freitag im Monat.
Die Kursgebühr beträgt 90,-€.
(Auf die Unterrichtsgebühr wird keine Mehrwertsteuer erhoben; die Unterrichtstätigkeit ist von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht Köln gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Mehrwertsteuer befreit.)

Anders als beim Saxophon Anfängerkurs, dessen Zielgruppe die wirklichen Anfänger – ohne Vorkenntnisse – sind, gibt es beim Saxophon Jazzkurs einige Voraussetzungen für die Teilnahme.
Diese möchte ich hier kurz auflisten:


Voraussetzungen:
– ein spielbares Instrument, d.h. das Saxophon sollte in einem guten Zustand sein, alle Klappen müssen tadellos schließen und die Mechanik muss in Ordnung sein; denn wenn auch nur wenige Klappen nicht mehr zu 100% schließen, werdet Ihr Probleme haben, alle Übungen korrekt zu spielen.
Diese Sorgfalt betrifft im gleichen Maße das Mundstück und die Saxophonblättchen, das bedeutet, das Mundstück muss einwandfrei funktionieren und darf nicht beschädigt sein (z.B. abgebrochene Ecken an der Mundstückspitze). Ihr benötigt mindestens 3-4 ordentliche spielbare Blättchen, denn mit alten, labbrigen und abgespielten Saxophonblättern seid ihr kaum in der Lage, die Kursinhalte zufriedenstellend umzusetzten, im Gegenteil, alte, abgespielte Blättchen werden Euch sehr frustrieren.
Notenständer
Metronom, der ausreichend laut ist
Stimmgerät
– Musiktheorie: Notenlesen, ist ganz wichtig und das solltet Ihr auf jeden Fall beherrschen; desweiteren sollten folgende Notenwerte bekannt sein:
Ganze -, Halbe -, Viertel -, Achtel Noten, punktierte Noten und Triolen.
– Außerdem solltet Ihr mit Intervallbezeichnungen vertraut sein (Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime, Oktave)
– Ihr solltet in der Lage sein, alle Töne in einem Tonumfang vom tiefen B bis Fis3 spielen zu können, mit größtmöglicher Kontrolle und Stabilität im Tonverlauf.
– in diesem Tonumfang sollte auch die chromatische Tonleiter spielbar sein
– folgende Tonleitern solltet Ihr flüssig und sicher spielen können: C-Dur, F-Dur, B-Dur, Es-Dur, G-Dur, D-Dur, A-Dur (am besten auswendig)



Die zentrale Inhalte und Lernziele des Saxophon Jazzkurses lassen sich in folgende Themenbereiche zusammenfassen:

Sound
Verbesserung des Sounds/Tonqualität bzw. der Tonkontrolle im gesamten Tonumfang des Saxophons vom tiefen B bis zum Fis3 durch gezielte Tonübungen. Diese Übungen reduzieren – bei regelmäßigem Üben – auch eventuelle Intonatiosprobleme, mit denen erfahrungsgemäß viele meiner Schüler zu kämpfen haben.
Die Aspekte Ansatz, Haltung und Atmung werden beim Thema Sound auch eine große Rolle spielen; ich werde Euch hier sehr einfache aber extrem effiziente Tipps geben, um diese Bereiche zu optimieren und schließlich Eure Klangqualität zu verbessern.
Auch zum richtigen und effektiven Üben gebe ich Euch wichtige Tipps, denn nur mit einer sinnvoll strukturierten Übezeit könnt Ihr Euer Spiel dauerhaft und effektiv verbessern.
Außerdem gibt es wertvolle Tipps beim Zusammenstellen eines Saxophon Jazzequipments, vor allem im Bereich Mundstück.



Technik, Timing, Phrasierung:
Technik und Timing sind zwei Bereiche, die sehr eng miteinander verknüpft sind, viele Saxophonisten haben mit dem Timining oder dem richtigen „Rhythmusgefühl“ so Ihre Probleme. Hier werden wir wirklich mehrere Schritte zurückzugehen und Rhythmen isoliert von der Tonhöhe zu betrachten, um von Grund auf Rhythmen zu verstehen, besser im Notenkontext lesen und umsetzen zu können.
Sehr einfache Übungen mit Metronom und nur auf einer Tonhöhe werden Euer Ohr und Eure Wahrnehmung für die Rhythmische Ebene schulen und kosequent verbessern.
Auch durch das konsequente und disziplinierte Üben mit Metronom werdet Ihr in relativ kurzer Zeit sehr große Fortschritte machen. Außerdem werden exakte Spielanweisungen bzw. Bindungen in den Technikübungen langfristig Euer Timing und Eure Phrasierung maßgeblich verbessern.



Stilistik/Repertoire/Sologestaltung:
Hier gebe ich Euch einen Einblick in verschiedene Jazzstilistiken.
Swing, Blues, modaler Jazz, Bossa Nova;
In jedem dieser Bereiche spielt Ihr Lieder und improvisiert über die gängigsten Liedformen.
Aufgrund der Kursdauer von 13 Wochen gibt es einen Einblick in die wichtigsten Stilistiken ein kompletter Überblick ist aufgrund der kurzen Kursdauer und der vielfältigen Jazz-Stilistiken nicht möglich.
Deshalb erhaltet Ihr darüber hinaus wichtige Literaturhinweise, um längerfristig detaillierter in den Jazzbereich einzusteigen.
Dies umfasst mehrere Literaturlisten über:
– Jazz in musikhistorischer Hinsicht
– Jazztheorie und Harmonielehre
– Liste von 30 leichten bis mittelschweren Jazz-Standards
– Literaturlisten: Jazzetuden, Play-A-Longs, Solotranskriptionen
– 30 wichtige Jazzaufnahmen zum Einstieg für „jazz-unerfahrene“ Hörer
– die 10 wichtigsten Musikerbiographien
Denn es ist nicht ausreichend, die Bluestonleiter zu kennen und irgendwie über einen Blues zu spielen. Es besteht die unbedingte Notwendigkeit, Jazz mit möglichst vielen Sinnen zu erfassen und zu reflektieren.



Musiktheorie
Im Bereich Musiktheorie lernt Ihr alle erforderlichen Fakten und das notwendige Hintergrundwissen, um erfolgreich das Improvisieren zu lernen.
Z.B.:
Harmonielehre, Dreiklänge, Vierklänge, Akkorde (Major-, Moll-, Dominantseptakkord), Liedformen (Blues, Mollblues), Tonleitern (Bluestonleiter, Pentatonik, Kirchentonleitern), Funktionsharmonik (II V I Verbindungen), Kirchentonleitern, Formenlehre



Nun detaillierter zu den Kursinhalten:

In den 13 Videoeinheiten möchte ich Euch einen ordentlichen Einstieg in das Genre Jazz und Improvisation ermöglichen.
Es geht nicht darum, möglichst schnell über irgendwelche Lieder zu improvisieren, sondern um die Vermittlung fundamentaler und solider Grundlagen, um sich dauerhaft im Bereich Improvisation weiterzuentwickeln und das individuelle Improvisations-Vokalbular und den persönlichen Spielausdruck weiterzuentwickeln.
Es geht darum, Jazz mit möglichst vielen Sinnen zu erfassen und zu reflektieren;

Zu Beginn steht ein einzelner Dur- Akkord mit entsprechender Skala im Zentrum. Mit diesem Tonmaterial und einfachen rhythmischen Vorgaben beginnen die ersten Improvisationen.
In jeder Unterrichtswoche kommt eine neue Skala hinzu (bis zu 3 Kreuz und 3 B Vorzeichen)
Wir beschäftigen uns intensiv mit dem Themen Sound/Intonation und Rhythmus und Ihr werdet mit gezielten Übungen Euer Spiel in diesen Bereichen längerfristig verbessern.
Außerdem gebe ich Euch wichtige Tipps zur sinnvollen Strukturierung der Übezeit.
Dann lernt Ihr eine sehr essentielle Liedform kennen, die Bluesform.
Ihr spielt die Bluestonleiter und improvisiert mit dieser Tonleiterform.
Durch konkrete Skalen- und Akkordübungen werdet Ihr beim Improvisieren eine größere Sicherheit im Umgang mit dem Tonmaterial erreichen.
Nachdem Ihr die geläufigsten Blues-Arten – den Blues in F und den Blues in Bb – kennengelernt habt, widmen wir uns dem Moll Blues (in C Moll).

Ab der 8. Unterrichtswoche widmen wir uns intensiv der Harmonielehre, die Jazzkadenz (II V I Verbindung) ist hier zu erwähnen, in diesem Zusammenhang werden ich Euch die Kirchentonleitern erklären und Eurer Skalenwissen bis zur 13. Unterrichtswoche auf folgende Skalen erweitern: dorisch, mixolydisch und ionisch.
Ihr lernt die II V I Verbindungen in Dur bis 3 Kreuz- und 3 B-Vorzeichen. (C-, F-, Bb-, Eb-, G-, D-, A-Dur)

In den letzten Kurswochen widmen wir uns der binären Metrik im Jazz und halten einen kurzen Einblick in den Stil „Bossa Nova“.
Und schließlich habe ich unter dem Aspekt „Ausblick“ noch – über die Inhalte des Kurses hinaus – wichtige Übungen und Fakten für Euch zusammengefasst.
– zum Thema: II V I mit gebrochen Akkorden und Skalen im Quartenzirkel, Symmetrische Skalen, Auflistung aller Akkordsymbole mit den entsprechenden Akkordtönen und Skalen

Schreibt mir bei Fragen zum Jazzkurs gerne eine Email:
info@katrinscherer.de

 

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