Intensivkurs Basics

Saxophon Intensivkurs Basics
für Fortgeschrittene






Zusammenfassung der Lernziele nach 12 Unterrichtswochen:
– Basics: intensive Übungen zu Ansatz, Atmung, Artikulation, Tonkontrolle, Dynamik, Luftführung
– intensive und ausgedehnte Rhythmus- und Timingübungen
– ihr spielt Obertonübungen; dies wird einerseits eure Tonqualität, Intonation und Klangfülle extrem verbessern, und andererseits euch langfristig in die Lage versetzen, die Töne im Altissimo Register (höher als Fis“‘) spielen zu können.
– Verbessern des Vom-Blatt-Spiels durch konsequente und strukturiertes Vorgehen bei der Analyse unbekannter Stücke
– Kultivierung des Übens durch kluge Planung, Struktur und Dokumentation





Der 12-wöchige Saxophon Intensivkurs richtet sich an ambitionierte Saxophonisten mit 3-4 Jahren Spielerfahrung. Dabei handelt es sich lediglich um einen Richtwert, denn entscheidender ist, dass jeder Kursteilnehmer die instrumentaltechnischen Voraussetzungen für den Kurs erfüllt.
Nur so könnt Ihr am optimal von dem Kurs profitieren und Euer Spiel individuell verbessern.
Weiter unten könnt Ihr die Voraussetzungen nochmal nachlesen.

Der Kurs verläuft insgesamt über 12 Unterrichtswochen und beginnt am 1. Freitag im Monat.
Die Kursgebühr beträgt 90,-€.
(Auf die Unterrichtsgebühr wird keine Mehrwertsteuer erhoben; die Unterrichtstätigkeit ist von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht Köln gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Mehrwertsteuer befreit.)


Ziel des Kurses ist die umfassende Verbesserung der Grundlagen des Saxophonspiels;
dies umfasst die Bereiche
– Körperwahrnehmung; Spielhaltung (stehen, sitzen)
– Sound
– Tonvorstellung
– Atmung
– Ansatz, Mundstückübungen
– Luftführung
– Tonkontrolle
– Rhythmus, Timing
– Blattbearbeitung
– Obertöne
– Altissimo Register/High Notes
– Üben, Übemotivation
– Vom-Blatt-Spiel



Anders als beim Saxophon Anfängerkurs, dessen Zielgruppe die wirklichen Anfänger – ohne Vorkenntnisse – sind, gibt es beim Saxophon Intensivkurs Basics einige Voraussetzungen, um erfolgreich den Kurs zu absolvieren, denn mit zu wenig Erfahrung am Instrument kann euch dieser Kurs sehr schnell frustrieren und überfordern.
Hier eine kurze Auflistung der Voraussetzungen:

Voraussetzungen:
– mindestens 3-4 Jahre Spielerfahrung auf dem Instrument;
– ein spielbares Instrument, d.h. das Instrument muss technisch zu 100% in Ordnung sein; denn wenn auch nur wenige Klappen nicht mehr richtig schließen, werdet Ihr Probleme haben, alle Übungen korrekt zu spielen.
Diese Sorgfalt betrifft im gleichen Maße das Mundstück und die Saxophonblättchen, das bedeutet, das Mundstück muss einwandfrei funktionieren und darf nicht beschädigt sein (z.B. abgebrochene Ecken an der Mundstückspitze). Ihr benötigt mindestens 3-4 ordentliche spielbare Blättchen, denn mit alten, labbrigen und abgespielten Saxophonblättern seid ihr kaum in der Lage, die Kursinhalte zufriedenstellend umzusetzten, im Gegenteil, alte, abgespielte Blättchen werden Euch sehr frustrieren.
Notenständer
Metronom, der ausreichend laut ist
Stimmgerät
– Musiktheorie: Notenlesen
– Ihr solltet problemlos in der Lage sein, alle Töne in einem Tonumfang vom tiefen B bis Fis3 spielen zu können, mit größtmöglicher Kontrolle und Stabilität im Tonverlauf.


Hier nun eine Auflistung der Inhalte und Lernziele des Saxphon Intensivkurses Basics:

Sound
Das Thema Sound wird in diesem Kurs sehr intensiv betrachtet.
Besonders in den ersten Unterrichtswochen steht die Stabilisierung des Sounds im Vordergrund, auch und speziell unter den Aspekten Flexibilität, dynamische Vielfalt, Kontrolle, gleichmäßiges Klangbild und Timbre (Klangfarbe).
Weiterhin erleutere ich sehr detailliert die verschiedenen Möglichkeiten des Ansatzes auch im Hinblick auf die Rolle der Unterlippe, Oberlippe, Mundraum, Rachen, Kehlkopf, Zungenposition.
Die Übungen der ersten Wochen sind hier sehr wichtig, um im späteren Kursverlauf die anspruchsvollen Obertonübungen meistern zu können. Ohne das sorgfältige Üben dieser ersten Aufgaben macht es keinen Sinn, sich dem Thema Obertöne zu widmen.
Denn nur mit einem stabilen Sound und sehr guter Tonkontrolle machen diese Obertonübungen dann auch Sinn und sind überhaupt erst spielbar.

Die Aspekte Haltung, Luftführung und Atmung werden in diesem Zusammenhang auch noch einmal sehr detailliert betrachtet.

Beim Thema Sound nehme ich in weiten Teilen Bezug auf die großen Saxophon-Vorbilder Sigurd Racher, Joe Allard und Dave Liebman.

Rhythmus:
Hier beobachte ich seit Jahren immer wieder, dass meine Schüler beim Thema Rhythmus die größten Probleme haben.
Die Schwierigkeit liegt häufig darin, einerseits den Rhythmus zu empfinden (Körpergefühl, Rhythmusgefühl) und andererseits die geschriebenen Noten auch intellektuell zu verstehen.
Deshalb möchte ich diesen Bereich hier noch einmal sehr intensiv betrachten und widme diesem Thema 2 komplette Unterrichtswochen.
Konkret gebe ich euch Anleitungen, Rhythmus, d.h. die zeitliche Struktur von Musik, wahrzunehmen, zu spüren, körperlich erlebbar zu machen und mit Wort und Sprache darzustellen.
Und ich zeige euch konkret, wie ihr euch Schritt für Schritt den Rhythmus bei einem neuen Stück erarbeiten könnt.

Ihr lernt das richtige Zählen und kultiviert ein Rhythmusgefühl.
In diesem Zusammenhang gibt es Klatschübungen, die sich mit 4tel, 8tel, 16tel, 8tel Triolen und 4tel Triolen beschäftigen.
Nicht nur Klatschübungen und Rhythmus-Leseübungen sind Teil dieses Themas, sondern auch Timing-Übungen.
Denn es ist auch sehr wichtig, ein gutes Timing zu haben. D.h. die Fähigkeit, konstant in einem Tempo zu spielen und dieses Tempo ohne Schwankung auch zu halten.


Obertöne:
Nach den sehr intensiven Rhythmusübungen steht das Thema Obertöne ab der 2. Kurshälfte auf dem Programm.
Dies ist für jeden ambitionierten Saxophonisten ein wichtiger Bereich, um Tonqualität und Kontrolle dauerhaft auf ein hohes Niveau zu bringen.
Obertonübungen werden euren Sound dauerhaft verbessern und vor allem die typischen Saxophon-Sound-Probleme zu überwinden.
Dies sind z.B.: dünner Sound in der hohen Lage, Intonationsprobleme.
Außerdem sind die Obertonübungen eine Voraussetzung, um die Töne in der Altissimo Lage (höher als Fis“‘) spielen zu können.
Diese Übungen verlangen viel Demut und Disziplin vom Schüler und erfordern ein langsames und hoch konzentriertes Üben.
Aber, man wird belohnt, wenn man diese Übungen sehr regelmäßig und sorgfältig spielt.



High Notes, Altissimo Register
Die Erweiterung des regulären Tonumfangs des Saxophons ist ein großes Ziel für jeden ambitionierten Saxophonisten.
Durch die Vorübungen mit den Obertönen habt ihr dann auch eine Basis, um die Griffe der High Notes erfolgreich umsetzen zu können.
Ich gebe euch hier eine sehr ausführliche High Notes Grifftabelle für Alt- und Tenorsaxophon.
Es sind teilweise sehr viele Griffalternativen, da nicht jedes Griffbild mit jeder Saxophonmarke funktioniert.




Equipment

Hier gebe ich euch wertvolle Tipps, was eine optimale Zusammenstellung von Mundstück und Blatt betrifft, denn es ist immer ein Gradwanderung zwischen dem gewünschten Spiel-Widerstand und einem sehr unangenehmen Verlust an Tonkontrolle bedingt durch zu viel Widerstand.
Außerdem zeige euch, wie ihr die Blättchen sinnvoll bearbeiten könnt.
Es passiert ja relativ häufig, dass nicht alle Blättchen sofort optimal auf eurem Instrument funktionieren, hier zeige ich euch konkrete Maßnahmen um das Klangspektrum des Blättchens zu verändern.



Üben
Das Üben, vor allem das effektive Üben wird oft vernachlässigt. Dies kann sehr fatal sein, denn es kann vieles an Potential nicht abgerufen werden, wenn falsch geübt wird, bzw. einfach nur drauf-los-gespielt wird.
Anders ausgedrückt, eine kluge Planung, Struktur, Choreografie des Übens und der Übezeit wird dazu führen, dass ihr dauerhaft schneller vorankommt und euch in viel kürzerer Zeit verbessern könnt.
Außerdem könnt ihr dadurch selbstbestimmter und eigenständiger lernen. Durch den Übeerfolg steigt dann auch eure Eigenmotivation.
In diesem Zusammenhang gehe auch auf das Thema mentales Üben ein und stelle euch mögliche Übepläne vor.



Schreibt mir bei Fragen zum Saxophon Intensivkurs Basics gerne eine Email:
info@katrinscherer.de

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