#107 ÜBEN 2 Wie übe ich? Besser üben… mehr Ergebnisse Übe-Umfeld und Rituale

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#107 ÜBEN 2 Wie übe ich? Besser üben... mehr Ergebnisse; Übe-Umfeld und Rituale

Alleine die Tatsache, dass Du schon darüber nachdenkst, Deinem Üben mehr Struktur zu geben, führt schnell zu besseren Ergebnissen.

Häufigkeit / Choreografie, Ablauf / Übe-Umfeld

  • Häufigkeit: lieber 6 Mal pro Woche 15 Minuten konzentriert üben, als einmal pro Woche anderthalb Stunden; im ungünstigsten Falle unmittelbar vor dem Saxophonunterricht.
  • Übeplan: mit einem konkreten Verlaufsplan des Übens verschwendest Du keine Zeit und kommst strukturiert und schnell ans Ziel.
  • Ablauf / Choreografie: Bevor Du mit dem Üben beginnst, solltest Du ungefähr abschätzen, wie lange Du spielen möchtest. Danach bemisst sich die Einteilung der verschiedenen Übeabschnitte. Die Übepläne meiner Schüler verfolgen hier immer einen relativ identischen Ablauf: Ein Wechsel aus Konzentration und Entspannung. Die Entspannungsphasen sind beim Üben sehr wichtig. Denn dadurch kann man ein bisschen abschalten und den Kopf ein bisschen frei bekommen, um dann ein paar Minuten später wieder hoch konzentriert an Problemstellen oder schwierigen Musikstücken zu arbeiten. Beispiel für eine Einteilung von 30 Minuten Übezeit:*Konzentrationsphase:*Einspielübung: 5 Minuten: z. B. Tonhalteübungen, Long Notes
  • Technikübung: 7 Minuten: Tonleitern, Phrasierungsübungen *Entspannungsphase:*Belohnungsstück: 3 Minuten: z. B. ein Lied mit Play-A-Long, das Du gerne spielst und schon gut umsetzen kannst.Konzentrationsphase:
  • 7 Minuten konzentriertes Arbeiten an Etuden oder Spielstücken

Entspannungsphase:

  • Belohnungsstück: 3 Minuten: z.B. ein Blues oder ein einfaches Improvisationsstück, bei dem Du loslassen kannst und frei improvisieren kannst*Konzentrationsphase:*5 Minuten weiterarbeiten an schwierigen Stellen oder Technikübungen einbauen

Die einzelnen Abschnitte können in ihrer Dauer variieren, je nachdem wie lange die Gesamtübezeit ist, und wie lange die maximale Konzentrationsfähigkeit des Schülers. Am Ende im besten Fall das Geübte in einem Übetagebuch festhalten, sodass beim nächsten Üben sofort klar ist, was beim letzten Mal gut gelaufen ist, und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und Problemstellen geübt werden müssen.

Rituale und Übe-Umfeld: Rituale helfen uns im Leben, verschiedenste Handlungen in eine Regelmäßigkeit zu führen. Genauso ist es auch beim Üben. Der oben erwähnte Ablauf und Einteilung der Übezeit helfen hier. Außerdem ist es auch von Vorteil, wenn man einen festen Ort für das Üben vorgesehen hat. Am besten lernt und übt es sich in einem angenehmen Umfeld. Gestalte Dir Deinen Übeplatz so, dass Du Freude beim Üben hast und gerne dort spielst. Für viele meiner Schüler ist es sehr angenehm, wenn der Notenständer einen festen Platz hat und dauerhauft aufgebaut ist, genauso wie der Saxophonständer. So kann man schnell und unkompliziert loslegen und muss nicht noch zuerst irgendwelche Ständer etc. aufbauen.

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