#354 Modale Improvisation spannend gestalten: Triad Pairs leicht erklärt
Modale Improvisationen bieten unendliche Freiheit – aber sie können schnell eintönig wirken, wenn man nur auf einfache Skalen setzt. Hier kommen Triad Pairs ins Spiel: Zwei Dreiklänge, clever kombiniert, sorgen für mehr Farbe, Spannung und frische Ideen in deiner Improvisation.
Was sind Triad Pairs?
Ein Triad Pair besteht aus zwei Dreiklängen, die zusammen als melodisches Material dienen. Du kannst sie auf zwei Arten einsetzen:
- Hexatonische Skalen bilden: Die sechs Töne der beiden Dreiklänge als Skala nutzen.
- Dreiklänge als Basis: Direkt über die Dreiklänge improvisieren, Spannungen gezielt einsetzen.
Praktische Anwendung:
- Übe zuerst über einen einfachen Mollakkord oder Stücke wie So What.
- Übertrage die Technik dann auf Standards wie Softly As The Morning Sunrise.
- Tipp: Aufschreiben, analysieren und üben – Improvisation über Triad Pairs will vorbereitet sein.
Warum sich Triad Pairs lohnen:
- Sie machen modale Improvisationen viel farbiger und lebendiger.
- Du entwickelst ein feineres Gehör für Spannungen und Dissonanzen.
- Auch als fortgeschrittener Spieler eine wertvolle Inspirationsquelle.
Fazit:
Triad Pairs sind ein mächtiges Werkzeug für alle, die ihre modale Improvisation auf das nächste Level bringen wollen. Ob Saxophon, Piano oder Gitarre – wer experimentiert, wird frische, spannende Linien entdecken.
Hier der Link zu den Noten https://my.hidrive.com/share/tu2x8a-thp
