#117 Rhythmus Basics Teil 1

#117 Rhythmus Basics Teil 1

Video 1: Rhythmus Timing Pulse Die größten Probleme meiner Schüler, Rhythmus und Timing: oft großer Virtuosität, aber Schwächen bei Rhythmus und Timing. Hinzu kommt, dass nicht wenige von ihnen mit dem Metronom auf Kriegsfuß stehen. In den nächsten Videos möchte ich Euch ein paar Anstöße geben, damit ihr besser Rhythmen lesen könnt und besser in Time spielen könnt.

Hierzu habe ich in den vergangenen Monaten auch einen neuen Onlinekurs vorbereitet, der Anfang September veröffentlicht wird. Oft werden Rhythmus und Timing im Übeprozess unterschätzt oder gar nicht beachtet, weil die Ergebnisse nicht direkt greifbar sind. Vielen Musikern fällt es schwer, dauerhaft gut „in time“ zu spielen, sicher mit dem Metronom zusammenzuspielen und auch bei MP3 Liedbegleitungen in der Form zu bleiben.

Ein gutes Rhythmus- und Formgefühl ist nichts, was nach ein paar Übe- Einheiten einfach so da ist. Vielmehr ist hier ein langfristiges Denken zielführend. Vergleichbar mit einem Marathon, im Gegensatz zum 100m Lauf. Jeden Tag ein paar Minuten Rhythmus- und Timing-Training – sei es am Instrument, beim Klatschen oder auch beim Musik hören im Auto, Radio, etc. – sind der beste Weg, um Dich in diesem Bereich zu verbessern.

Rhythmus:

Unter Rhythmus versteht man die zeitliche Einteilung von Musik in Form von ^1Notenwerten. Das bedeutet, der Rhythmus entspricht der Tonlänge oder dem Notenwert. Die Tonlänge wird gemessen in Beats oder Puls. Dieser Puls/Beat ist gleichbleibend und verändert sich nicht. Rhythmus und Beat/Puls stehen also unmittelbar miteinander in einem Zusammenhang.

Der Metronom ist ein Werkzeug, um diesen Puls oder Beat darzustellen. Die Metronom-Zahlen beziehen sich hier auf Beats bzw. Schläge pro Minute.

Timing:

Timing ist die Fähigkeit, synchron mit dem Metronom zu spielen, oder auch mit einer Band, einer MP3 Begleitung oder einem Play Along. Von einer guten oder sicheren Time spricht man dann, wenn der Musiker*in souverän in der Form spielt und das Tempo halten kann, d.h. er wird weder schneller, noch langsamer, er spielt weder vor noch hinter dem Beat.

dann Beispiel: Puls fühlen zählen, 1u 2u 3u 4u Mit Metronom sprechen, das Tempo und die Zählzeiten verinnerlichen. Programmiere Dich auf das Tempo

Notenwerte und richtig zählen

Nun schauen wir uns die wichtigsten Notenwerte an, gefolgt von einigen Übungen zum Thema „richtig zählen“. Denn besonders das Zählen und Klatschen hilft Dir auch unabhängig vom Instrument die Übungen und das Notierte besser zu verstehen und im Gedächtnis abzulegen.

Download Link Workbook https://my.hidrive.com/lnk/UwiGCF79

Hier der Link zum Video mit der Pro-Version der Übung:
https://youtu.be/uATsynw-sD4

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