#201 4 schwierige Dinge auf dem Saxophon meistern

201 4 schwierige Dinge auf dem Saxophon meistern

In diesem Video möchte ich Dir 4 Dinge zeigen, die schwierig auf dem Saxophon umzusetzen sind und wie Du sie mit Leichtigkeit bewältigen kannst. All diese 4 Aspekte haben zum größten Teil mit den Basics des Saxophonspiels zu tun und sind auf jedem Spielniveau aktuell, egal ob Du Anfänger bist oder bereits viele viele Jahre spielst.

An erster Stelle steht natürlich der Sound. Das erste, was man von Dir hört und wahrnimmt, ist Dein Sound. Dein Sound ist Deine Visitenkarte und es ist sehr sinnvoll, hier auch in jeder Übesession ein bisschen Zeit rein zu investieren, und sei es nur ein paar Minuten. Zu diesem Thema hab eich bereits einige Videos aufgenommen. Hier ein Link zu den wichtigsten:

Abschließend kann ich bei diesem Aspekt nur sagen, 5-10 Minten sehr einfache Long Tone Übungen wirken Wunder un verbessern Deinen Sound binnen weniger Wochen.

Der zweite Aspekt betrifft die Time.

Hier möchte ich 2 Faktoren betrachten: Zuallererst bedeutet in time spielen, gut das Tempo zu halten und auch z.B. bei der Improvisation in der Form zu bleiben. An diesem Punkt empfehle ich meinen Schülern, möglichst oft mit Metronom zu spielen, auch bei sehr einfachen Übungen und im langsamen Tempo (z.B. Long Tone Übungen oder Tonleiterübungen). Hierbei lernst Du, automatisch immer in Time zu spielen und Dich am Click des Metronoms zu orientieren. Dies wird dauerhaft Deine Time sehr stabilisieren.

Der zweite Faktor bedeutet in diesem Zusammenhang, den Rhythmus im Musikstück bzw, in den Noten korrekt wiederzugeben. Hier kann es helfen, die Musikstücke oder schwierige Stelle erst einmal ohne Instrument zu üben und die entsprechenden Stellen nur zu klatschen und/oder zu singen.

Der dritte Punkt betrifft den Bereich Intonation.

Hier könnte man jetzt denken, Intonation kann doch nicht so schwer sein, es gibt doch pro Ton einen Griff und somit durch die Bauart des instruments die richtige bzw. korrekte Zuordnung von Ton und Tonhöhe.

Dies ist allerdings nur bedingt der Fall, denn das Saxophon ist in dieser Sinne nicht die perfekte Lösung, sondern akustisch gesehen eher ein Kompromiss. Die exakte Tonhöhe ist vielmehr abhängig vom korrekten Griff und von einem richtigen Zusammenspiel von Ansatzspannung, Luftgeschwindigkeit und Artikulation. Der Aspekt der Tonkontrolle bzw. Tonvorstellung zwingt sich an dieser stelle geradezu auf. Das bedeutet u.a. ein Wissen um die Bedürfnisse des entsprechenden Tons.

Z.B. welche Ansatzspannung, Luftführung und Artikulation brauchen die Töne in der hohen Lage im Vergleich zu den Tönen in der tiefen Lage? Dauerhaft wirst Du eine gute Intonation nur dann meistern, wenn Du einerseits über die individuellen Schwächen Deines Instruments Bescheid weisst und andererseits auch über eine gute Tonkontrolle und Tonvorstellung verfügst.

Auch bei diesem Thema habe ich bereits in der Vergangenheit Videos veröffentlicht, weiter unten findest Du die entsprechenden Links.

Vierter Aspekt: Improvisation über Akkorde

Das Saxophon ist sehr stark im Bereich Jazz zuhause, weswegen die Improvisation sehr naheliegt. Das Wissen um Akkorde und Jazztheorie ist entscheidend, wenn Du gut und souverän improvisieren möchtest. leider ist das Saxophon im Gegensatz zu Klavier oder Gitarre kein Instrument, bei dem die Beschäftigung mit Akkorden und Harmonien zum normalen Übealltag am Instrument dazugehört. Wir Saxophonsiten müssen erst einmal in diesen Bereich reinwachsen. Aber hier gilt es keine Scheu an den Tag zu legen.

Es ist problemlos möglich, die wichtigsten Akkorde für die Improvisation zu lernen. Du brauchst hier auch nicht ewig erstmal eine Theorie Bücher zu wälzen, sondern die Reduktion auf wenige Akkorde lassen Dich binnen kürzester Zeit schon mit der Improvisation beginnen. An dieser Stelle möchte ich nochmal meinen Gratis Minikurs Jazztheorie Basics empfehlen. In diesem Kurs lernst Du Schritt für Schritt und ohne Überforderung die wichtigten Fakten zum Thema Jazztheorie und gehst direkt in die praktische Anwendung. Hier der Link zum Kurs:

An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Jazztheorie wirklich kein Buch mit sieben Siegeln ist. Wenn Du erstmal mit Jazz und Improvisation begonnen hast, und eine anfängliche Scheu abgelegt hast, so lernst Du mit jedem neuen Stück auch neue Akkorde, und schrittweise mehr dazu. Also, Überforderung ist fehl am Platz. Suche Dir einfache Standards aus und versuche alle Akkorde des Standards zu lernen, am besten auswendig. Mit jedem Stück kommen neue Akkorde hinzu, aber auch eine Fülle an alten, bereits bekannten Akkorde.

Soviel also zu den 4 Dingen, die auf dem Saxophon schwierig sind.

Wie ist es bei Dir? Was sind Deinen schwersten “Brocken” auf dem Instrument? Schreibe mir gerne ein Feedback in die Kommentare.

Bis bald und liebe Grüße

Katrin

Links zu Videos Sound

Tonvorstellung:
https://saxophonkurs-online.de/167-die-3-wichtigsten-skalen-im-jazz/

Fetter, großer Sound: https://saxophonkurs-online.de/178-fetter-grosser-sound/

den eigene Sound finden: https://saxophonkurs-online.de/151-wie-kann-ich-meinen-eigenen-sound-finden/

Video Intonation: https://saxophonkurs-online.de/57-hilfsgriffe-teil-2/

Link zum Saxophon Essentials Tonhalteübung Oktav Quint Quart: https://my.hidrive.com/lnk/RpimCHSk

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